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Vorstellung der Neuzugänge Teil IV: Comeback einer TSV-Legende

Neben der Rückkehr von Felix Ruess dürfen wir uns auch über das unerwartete Comeback von Benjamin Ruff freuen.

Der bekennende BVB-Fan war und ist nun der letzte verbliebene der berüchtigten 88-ger Jahrgänge um Alex Kurz und Christopher Amend, in deren WG legendäre Siege in der Bezirks- und Kreisliga gefeiert wurden, bevor es ihn Ende 2018 geschäftsbedingt zu seiner Freundin nach Bayern zog. Dabei hinterließ Benny sowohl fußballerisch als auch menschlich eine große Lücke, die jetzt wieder geschlossen wird.

Mit Bezirksliga Auf- und Abstiegen sowie 3 verlorenen Sennerpokalfinalen hat Ruffi alle Höhen und Tiefen der Blauen in den letzten 10 Jahren mitgemacht. Auch seine ersten Schritte im Fussballbereich machte unser möchtegern Hummels in Wendlingen, bevor er noch in der Jugend zum FV 09 Nürtingen wechselte. 2009 gab es dann die Rückkehr zu den Lauterkickern, mit welchen er 2011 in die Bezirksliga aufsteigen konnte. Während seiner Zeit in Bayern spielte der jetzt 32-jährige Shisha-Liebhaber erfolgreich beim VFR Jettingen. Nun hat es ihn ebenfalls geschäftsbedingt wieder ins Ländle zurückgezogen.

Benny war in der Jugend und in den ersten aktiven Jahren eigentlich ein gelernter Offensivspieler, welcher sich anfangs schwer tat, die optimale Position für sich zu finden. Mit dem Wechsel in die Innenverteidigung gelang aber eine “trainerische” Meisterleistung. Insbesondere dank seiner Fähigkeiten als Offensivskraft wurde unser Zahnpasta-Lächler dort zum unumstrittenen Leistungsträger und Führungsspieler. Der vielleicht beste Techniker der Mannschaft besticht hier vor allem durch seine Ruhe am Ball, seinem klasse Stellungsspiel und überragenden Diagonalbällen. Zu Benny’s Schwächen gehören die Beendigung von Waldläufen und Liegestütze.

Wir freuen uns riesig dass dieses unerwartete Comeback zustande gekommen ist, da Benny genauso wie Felix die Qualität und Erfahrung der Mannschaft enorm anheben wird und auch menschlich eine große Bereicherung ist. Als es klar war, dass Ruffi einen Job in Stuttgart annehmen wird, galten laut seiner Schwester seine ersten Gedanken der Rückkehr zum TSV Wendlingen.